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Telmid

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Beschreibung

Das Buch mit dem Titel Telmid ist ein Roman, der die Seele an sich selbst näht.

Seine Geschichte zeichnet den langen, hart errungenen Weg nach, den ein Mensch mit sich selbst geht. Manche Wege beginnen aus dem Nichts; doch sie enden tief in der Seele.

Telmid ist nicht nur die Geschichte eines Einzelnen. Es ist die Geschichte eines Mannes, der läuft, eines Mannes, der einen Körper sucht, eines Mannes, der träumt, und — am Ende — eines Mannes, der versucht, sich selbst zu verstehen. Telmid erhebt sich aus Äthiopien, zieht durch das Exil, erreicht Griechenland und begegnet Aniana; und dort öffnet sich ein neues Kapitel seines Lebens. Aniana war die Quelle der Weisheit, die er in sich trug.

Doch Telmids Geschichte ist nicht nur eine Reisegeschichte. Die in ihr verborgene Frage lautet: ‚Was will ein Mensch wirklich?‘ Während die Begierden ihn wie eine Kette in verschiedene Richtungen zerren, gerät Telmid in einen eigenen Kampf gegen seine Sehnsucht.

Dann kehrt er nach Äthiopien zurück. Der große Traum jedoch, den er vom Schreiben hatte, verwirklicht sich nicht leicht. Er schreibt andere Geschichten, doch die Geschichte, die auf seinem eigenen Leben aufbaut, folgt ihm wie eine unerledigte Frage. In diesem Buch ist das Exil nicht bloß ein Ortswechsel; auch die Erinnerung folgt als eine Art Reise. Ein Mensch mag vor dem Gestern fliehen, doch er trägt seine Erinnerung mit sich. Das macht Telmid zu einer Figur im Konflikt nicht nur mit der Außenwelt, sondern mit sich selbst.

Wer Telmid liest, folgt nicht einer einzigen Handlung; er folgt Fragen. Flieht ein Mensch vor einem Ort — oder vor sich selbst? Ist die Begierde Freiheit oder eine Kette? Ist es die Erinnerung, die uns mahnt, oder die Zeit, die uns vergessen lässt? Kann ein Mensch seine eigene Geschichte schreiben? Tritt Telmids Reise an, nicht nur um die Antworten auf diese Fragen zu kennen, sondern um deine eigenen zu suchen.

‚Telmid‘ ist unsere aller Geschichte.

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